Schwarzenberger Bildhauerwerkstatt schafft „Schnittstellen“

Schwarzenberger Kunstfreunde organisieren eine Internationale BildhauerwerkstattSchnittstelle 

Dieses Ereignis ist ein erstmalig durchgeführtes Projekt der Kunstfreunde Schwarzenberg e.V. Es wird vom 15.-21. August 2016 in einem Teil des Hammerparkplatzes stattfinden. Nach einer Ausschreibung, welche 53 Bewerbungen mit Entwürfen erbrachten, wurden der Jury bereits am 19.05. 2016 fünfzig davon zur Auswahl vorgestellt. Unter der professionellen Leitung der 1.Vorsitzenden des Vereins, Frau Lilly Vicedom, wurden in 3 Auswahl-Runden und mit teilweise kontroversen Diskussionen neun Künstler bzw. Künstlerinnen ausgewählt und erhielten den Zuschlag. Gearbeitet wir in Granit, Sandstein und Holz. Auch Materialkombinationen sind möglich. Die Jury, bestehend aus 7 fachkundigen Mitgliedern (Silvia Mack, Günter Roscher, Matthias Nöring, Prof.Jochen Vogt, Josefine Horske, Dietmar Lang, Jesko Lange) eingte sich schließlich auf die 9 zukünftigen Teilnehmer aus Sachsen, Thüringen, Franken, Nordrhein-Westfahlen, Berlin, Mazedonien, Bulgarien und Spanien. Es wird sicher ein interessantes Symposium und ein Höhepunkt für Freunde der Kunst und Bildhauerei. Die fertigen Arbeiten sind dann ab 21.August 2016 im Schlossgarten des „Perla Castrum“ zu sehen. Weitere Infos auf der Webseite www.kunstfreunde-schwarzenberg.de 

red.le/ 07.16

 

 

Flaschenpyramide

Ehrenfriedersdorfer Waldgeister haben auch 2016 zugelegt

Schnitzer verwirklichen neue Ideen am Waldgeisterweg

Auch dieses Jahr gab es wieder viel zu sehen an dem einen Tag im Jahr, wo sich im Wald zwischen Ehrenfriedersdorf  und den Greifensteinen die Schnitzvereine aus Ehrenfriedersdorf, Geyer und Thum trafen. So viele Teilnehmer wie in diesem Jahr waren es wohl noch nie. Die vorbereitet abgeschnittenen Bäume ergaben recht dicke, noch verwurzelte Stammabschnitte von bis zu 3,50m Höhe und immerhin 60 cm Durchmesser. Diesmal war der Platz der Holzgestalter nahe der „Stülpnerhöhle“ hinter dem Naturtheater Greifensteine. Dort hatten die zahlreich erschienenen Schnitzfreunde, unterstützt durch ihre Frauen und Kinder, ein regelrechtes Feldlager errichtet, in welchem es an nichts was gebraucht wurde fehlte. Mit vielen Schnitzern der 3 Vereine ging es voll zur Sache. Als Gast war auch wieder Dietmar Lang aus Frohnau dabei, der einen „Drachen“ schnitzt. Neben der unvermeidlichen Technik mit Motorsäge und Schleifwerkzeug kamen hier, wie bei Schnitzern üblich, als wichtigstes Werkzeug Schnitzeisen und Bildhauerknüppel zum Einsatz. Dieses Basiskönnen der Schnitztechniken unterscheidet sie von den Sägekünstlern und schafft exakte Formen. (Bilder zum Vergrößern anklicken) Weiterlesen

Zinnowitz

13. Internationales Holzbildhauersymposium Zinnowitz 2016

Das Holzbildhauersymposium war mit interessanten Werken und einer tollen Atmosphäre wieder ein Höhepunkt im Ostseebad Zinnowitz

Namhafte Holzbildhauer und Holzgestalter waren 6 Tage voll in Aktion

Diesmal waren seit Montag in der Frühe die ersten Bildhauer dabei, die Stämme zu begutachten und sich ihre Stücke auszuwählen. Vier bis zu 10 Meter lange starke Eichenstämme waren herangefahren worden. Aufgeteilt entsprechend der Wünsche, welche aus den jeweiligen Entwürfen resultierten, reichte es für jeden Teilnehmer. Einige Stücke für das Speedcarving blieben auch noch übrig.

Lange Eichenstämme

Ernst Fischer und Ronny Tschierske messen sich ihre „Anteilstücken“ aus

Nachdem alle Teilnehmer angereist und die Arbeitsplätze auf der großen Wiese vor dem ehemaligen Kulturhaus aufgeteilt waren, erfolgte die traditionelle Eröffnung durch die Chefin der Kurverwaltung, Monika Schillinger und dem Bürgermeister Peter Usemann gegen 15 Uhr. Nach guten Wünschen für das Gelingen und einem Prosit darauf ging es sofort zur Sache. Die Motorsägen lärmten und die dicken Stämme wurden zugeschnitten. (Bilder anklicken)

Symposiumsbeginn

Monika Schillinger spricht zur Eröffnung des XIII. Holzbildhauersymposiums

Rabensäule

Ronny Tschierske legt seine „Rabenstele“ an. Ein Auftragswerk

Frau bei Bildhauern

Kerstin Vicent ist die einzige Frau bei den Bildhauern. Hier mit Detlef Jehn

Liege aus Eiche

Tobias Michael fertigt eine massive „Ergonomische Liege“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Ausstellungen in der Kurverwaltung eröffnet Weiterlesen

Der Stoneman

8.Holzbildhauersymposium am Scheibenberg

„Sagenhaftes“ lockte viele Besucher an.

Wenn viele Faktoren zum Gelingen beitragen, ist auch der Erfolg garantiert. Das ist mit Sicherheit beim Bildhauersymposium auf dem Sommerlagerplatz an den „Orgelpfeifen“ von Scheibenbergs „Hausberg“ so. Traditionell fand das Symposium wieder zu Christie Himmelfahrt statt. Das war in diesem Jahr recht zeitig, vom 5.- 8. Mai. Aber es war für richtig gutes Wetter gesorgt. Ob das Oronomassan, der Zwergenkönig vom Scheibenberg organisiert hat, bleibt offen…                       Zu den weiteren positiven Umständen gehörte, dass sich die Riege guter Sägeschnitzer und Holzbildhauer zu den Vorjahren noch vergrößert hatte. Das Leistungsniveau liegt oftmals hoch, und das steigert natürlich sowohl den Schauwert für das Publikum als auch den internen „Wettbewerb“ zwischen den Aktiven. Positiv wirkte sich auch aus, dass ein Thema vorgegeben war: „SAGENHAFTES“. Es lässt viel Ideen und Kreativität zu, schafft aber auch gute Vergleichsmöglichkeiten für die Besucher und Betrachter. Und an Besuchern mangelte es wahrhaft nicht. Nach Angaben der Organisatoren waren es um die 5000. Während die Bildhauer, Schnitzer und Steinmetzen überwiegend hart arbeiteten, schwitzten und Staub schluckten, amüsierte sich die feiertäglich eingestimmte Besucherschaar bei Gegrilltem und Getränken, Kaffee und Kuchen. Dafür war ebenso ausreichend gesorgt wie für ein Festzelt mit einer Foto- und Bilderausstellung, Spaß für Kinder und anderen Erlebnismöglichkeiten wie Ausritte für Kinder und Erwachsene, Stroh-Hüpfburg und am Sonnabend eine abendliche Tanzveranstaltung. Das alles wurde vom Künstlerverein „ARTzGEBIRG.e.v.“ veranstaltet. ( Fotos zum vergrößern anklicken) 

Storch

Das Gegenteil: der „Klapperstorch“ für eine Geburtsklinik von Robby Schubert. „Er bringt das neue Leben…“

Tod in mexiko

Nicht böse gemeint, aber Ergebnis einer Mexikoreise, wo der Tod eine eigentümliche Bedeutung hat… Rene Müller

Weinhold

Eine mächtige Astgabel in einen großen Drachen zu verwanden, erfordert viel Kraft von Falk Weinhold

Aussichtsturm

Der neue Aussichtsturm vom Scheibenberg. Exakt geformt von Heiko Wuttke aus Ehrenfriedersdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vieles wurde erreicht. Die Professionalität ist mehrheitlich zur Normative geworden. Weiterlesen

Speedcarving

Kättensäge-Event Gelenau – so wird’s gemacht !

Gelungene Veranstaltung für Akteure und Publikum an einem Wochenende im Mai – 2. Kettensäge-Event

Die beiden Holzgestalter Uwe Demmrich und Peter Duus haben die Sache in die Hand genommen und am 30.April zum 1.Mai gemeinsam mit der Stadt Gelenau im Erzgebirge eines der ersten Kettensäge-Symposien in Deutschland in diesem Jahr organisiert. Der Rathausplatz bietet dazu gute Voraussetzungen, Ausreichend Parkgelegenheit, wo man mit einer kleinen Gebühr von 2,-€ an den Parkplatzwächter das Symposium, bei welchem kein Eintritt verlangt wurde, unterstützen konnte. Die gute Anlage des Parkes zwischen alten gepflegten Gebäuden bot genügend Platz für die Akteure. Auch die Ausrüstung, teilweise verwendeten Zeltüberdachungen, ordentlicher Pflasterstein-Untergrund und gute Sichtbarkeit aller am Event beteiligten Sägeschnitzer sind bemerkenswert. Letztere waren von den Veranstaltern gut ausgewählt und zeigten ihr beachtliches Können in einer doch recht einheitlichen „Liga“ auf Augenhöhe. Sie fertigten lebensgroße Krippenfiguren im orientalischen Gewand aus sehr starken Stämmen. Solch ein Vorhaben fordert eine gute Abstimmung der Teilnehmer, um nicht in unvereinbare Formwidersprüche abzugleiten. Die Grundfiguren sind dabei die Heilige Familie, die drei heiligen Könige, der Verkündigungsengel und Schafe. Neben den Lokalmatadoren Uwe Demmrich und Peter Duus hatten auch die Kettensägerin Edith Plazotta aus Österreich, Winni und Martin Bräunig aus Franken, die als „Chainsaw-Brothers“ schon gemeinsam an vielen Sägesymposien teilnahmen, Sandra Reiner, Falk German, Jörg Bäßler und Andrej Löchel  straff zu tun,denn die Werke in der kurzen Zeit zu fertigen, fordert Professionalität und Kraft ! (Für Vergrößerung Foto anklicken) Weiterlesen