LOPESA

Weihnachtsschau 2016 im Depot Pohl-Ströher

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine tolle Weihnachtsschau für Jung und Alt

Am Freitag, den 25.11. geht es los, mit interessanten Exponaten, viel Weihnachtlichem mit Krippen, Pyramiden, Deckenleuchtern und vielem mehr. Für Unterhaltung sorgen auch Handwerker, Bastler, Hobbykünstler und Händler. Gastronomie im Cafe ist natürlich auch gewährleistet. Als Sonderausstellung gibt es diesmal Schnitzarbeiten von hervorragenden Erzgebirgsschnitzern der Vergangenheit zu bewundern. Da wären Werke von den Elterleinern Constantin Bach (1858-1934), Karl Bach (1902-1952) und dem legendären „Kunstschnitzer“ Paul Schneider aus Annaberg. Dazu weitere Arbeiten etlicher guter Schnitzer und auch Holzbildhauer. Als hervorragender Vertreter letzterer ist besonders Bernd Sparmann aus Schneeberg mit seinen großen, farbig gefaßten Bergmännern und Waldfiguren zu erwähnen. Krippen unterschiedlicher Art und aus verschiedenen Hölzern stellt  Dr.G.Günther aus Erlau aus. Weitere Sehenswürdigkeit: Der vielseitige große Heimatberg des Willi Scherzer aus Gelenau und „neue“ alte Bergmännische Geduldsflaschen. Auf jeden Fall wieder interessant und Umfangreich! Öffnungszeiten sind in der Einladung oben zu finden. Ein „muß“ für jeden Schnitzfreund!

Vitrinen

Blick auf einige Ausstellungsvitrinen

Heimatfiguren

2 Heimatfiguren von C.Bach

Hoch zu Roß

Imposanter Berghauptmann von Bernd Sparmann

Krippe

Moderne Krippenfiguren
aus strukturiertem Essigholz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

le/ 11.16                    Fotos: D.Lang

Teilnehmer

„Fest der Axt“ 2016 in Tomsk – ein echter Höhepunkt

Treffen mit Kollegen und Freunden, viel Arbeit und viele tolle Erlenbisse

Zum zweiten male erhielten wir die Einladung zum „Fest der Axt“ nach Sibirien.

Der „Prasdnik Topora“, das den Holzhandwerkern und Künstlern gewidmete Fest im großen Park „Okolicia“ ist ein wichtiges Ereignis für den Zentralsibirischen Oblast Tomsk und weit darüber hinaus. Wir waren wieder dabei und durften für Deutschland am Wettbewerb teilnehmen, wie schon im Vorjahr unter dem Namen „Glück-auf-Team“. Über 60 Holzgestalter und Holzbildhauer nahmen am Skulpturen-Wettbewerb teil, weiter ca. 60 Tischler und Zimmerleute mit dem Bau von Blockhütten, Bänke, Lauben und weitern Holzprodukten. Damit war das 9.Axtfestival auch das bisher Grösste. Auswertungen aus den Erfahrungen des Vorjahres, an denen wir im Oktoberr 2015 zum Internationalen Tourismuskongress an der Tomsker Staatlichen Universität extern auch unsere Bewertung mit einbringen durften, zeigten sich bereits in neuen sinnvolle Verbesserungen, zum Beispiel beim Arbeitsschutz und dem Veranstaltungs-Management.                                     Fotos zum Vergrößern anklicken !

Werkzeuge

Es bedarf einer guten Auswahl der Werkzeuge und Hilfsmittel

Namensschild

Unser Namensschild mit der Registriernummer am Arbeitsplatz

 

 

 

 

 

 

 

Wenn dann die schriftliche Einladung durch die Kultur-Administration in Tomsk vorliegt und die Visa beschafft sind, kommen auch die Flugtickets uns alles läuft wie gewünscht. Im Vorfeld wird ein Entwurf gemacht. Diesjähriges Thema: „Das Russische Kino“. Der Grund: 2016 ist das „Jahr des Russischen Kinos“. Wir entschieden uns für die Zeichentrickfilm-Figuren „Hase und Wolf“, die auch vielen in Deutschland bekannt sind.           Die Werkzeugauswahl muss sehr überlegt getroffen werden, denn jeder hat nur 23 kg Gepäcklimit. Da lässt man schicke Abendgarderobe besser zuhause und zieht nur Praktisches an. Jeder nimmt eine Carversäge mit in den Koffer, einer den Werkzeugwickel mit 20 Bildhauereisen, der andere dafür eine Flex mehr.

Diesmal flogen wir ab Berlin. Ein Nachtflug mit Zwischenlandung in Moskau, wo wir überrascht und mit großem „Hallo“ Kollegen vom Vorjahres-Symposium trafen und dann rund 5 Stunden nach Tomsk, Ankunft früh 7 Uhr, wo uns schon am Airport gute Bekannte abholten. Eine große Überraschung: Im Vorjahr hatten wir Nikloaj Lokinow kennengelernt. Er ist freier Mitarbeiter der Kulturverwaltung, lebte 7 Jahre in Thüringen. Er spricht perfekt deutsch und nachdem wir wieder unser gemeinsames Lied „Sing, mei Sachse, sing“, das er vollständig bringt, zur Begrüßung geträllert hatten, ging es mit Dienstwagen und Chauffeur in unser Quartier. Das sind 37 km Fahrt, und wir sahen im Norden Dunst und Rauch- in diesem trockenen Sommer brannte die Taiga schon seit Wochen.

Taiga

Dorf am Rand der Taiga

Wohnhaus

Unser Wohnhaus in der Ferienanlage

 

 

 

 

 

 

 

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Flaschenpyramide

Ehrenfriedersdorfer Waldgeister haben auch 2016 zugelegt

Schnitzer verwirklichen neue Ideen am Waldgeisterweg

Auch dieses Jahr gab es wieder viel zu sehen an dem einen Tag im Jahr, wo sich im Wald zwischen Ehrenfriedersdorf  und den Greifensteinen die Schnitzvereine aus Ehrenfriedersdorf, Geyer und Thum trafen. So viele Teilnehmer wie in diesem Jahr waren es wohl noch nie. Die vorbereitet abgeschnittenen Bäume ergaben recht dicke, noch verwurzelte Stammabschnitte von bis zu 3,50m Höhe und immerhin 60 cm Durchmesser. Diesmal war der Platz der Holzgestalter nahe der „Stülpnerhöhle“ hinter dem Naturtheater Greifensteine. Dort hatten die zahlreich erschienenen Schnitzfreunde, unterstützt durch ihre Frauen und Kinder, ein regelrechtes Feldlager errichtet, in welchem es an nichts was gebraucht wurde fehlte. Mit vielen Schnitzern der 3 Vereine ging es voll zur Sache. Als Gast war auch wieder Dietmar Lang aus Frohnau dabei, der einen „Drachen“ schnitzt. Neben der unvermeidlichen Technik mit Motorsäge und Schleifwerkzeug kamen hier, wie bei Schnitzern üblich, als wichtigstes Werkzeug Schnitzeisen und Bildhauerknüppel zum Einsatz. Dieses Basiskönnen der Schnitztechniken unterscheidet sie von den Sägekünstlern und schafft exakte Formen. (Bilder zum Vergrößern anklicken) Weiterlesen

Zinnowitz

13. Internationales Holzbildhauersymposium Zinnowitz 2016

Das Holzbildhauersymposium war mit interessanten Werken und einer tollen Atmosphäre wieder ein Höhepunkt im Ostseebad Zinnowitz

Namhafte Holzbildhauer und Holzgestalter waren 6 Tage voll in Aktion

Diesmal waren seit Montag in der Frühe die ersten Bildhauer dabei, die Stämme zu begutachten und sich ihre Stücke auszuwählen. Vier bis zu 10 Meter lange starke Eichenstämme waren herangefahren worden. Aufgeteilt entsprechend der Wünsche, welche aus den jeweiligen Entwürfen resultierten, reichte es für jeden Teilnehmer. Einige Stücke für das Speedcarving blieben auch noch übrig.

Lange Eichenstämme

Ernst Fischer und Ronny Tschierske messen sich ihre „Anteilstücken“ aus

Nachdem alle Teilnehmer angereist und die Arbeitsplätze auf der großen Wiese vor dem ehemaligen Kulturhaus aufgeteilt waren, erfolgte die traditionelle Eröffnung durch die Chefin der Kurverwaltung, Monika Schillinger und dem Bürgermeister Peter Usemann gegen 15 Uhr. Nach guten Wünschen für das Gelingen und einem Prosit darauf ging es sofort zur Sache. Die Motorsägen lärmten und die dicken Stämme wurden zugeschnitten. (Bilder anklicken)

Symposiumsbeginn

Monika Schillinger spricht zur Eröffnung des XIII. Holzbildhauersymposiums

Rabensäule

Ronny Tschierske legt seine „Rabenstele“ an. Ein Auftragswerk

Frau bei Bildhauern

Kerstin Vicent ist die einzige Frau bei den Bildhauern. Hier mit Detlef Jehn

Liege aus Eiche

Tobias Michael fertigt eine massive „Ergonomische Liege“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Ausstellungen in der Kurverwaltung eröffnet Weiterlesen

Der Stoneman

8.Holzbildhauersymposium am Scheibenberg

„Sagenhaftes“ lockte viele Besucher an.

Wenn viele Faktoren zum Gelingen beitragen, ist auch der Erfolg garantiert. Das ist mit Sicherheit beim Bildhauersymposium auf dem Sommerlagerplatz an den „Orgelpfeifen“ von Scheibenbergs „Hausberg“ so. Traditionell fand das Symposium wieder zu Christie Himmelfahrt statt. Das war in diesem Jahr recht zeitig, vom 5.- 8. Mai. Aber es war für richtig gutes Wetter gesorgt. Ob das Oronomassan, der Zwergenkönig vom Scheibenberg organisiert hat, bleibt offen…                       Zu den weiteren positiven Umständen gehörte, dass sich die Riege guter Sägeschnitzer und Holzbildhauer zu den Vorjahren noch vergrößert hatte. Das Leistungsniveau liegt oftmals hoch, und das steigert natürlich sowohl den Schauwert für das Publikum als auch den internen „Wettbewerb“ zwischen den Aktiven. Positiv wirkte sich auch aus, dass ein Thema vorgegeben war: „SAGENHAFTES“. Es lässt viel Ideen und Kreativität zu, schafft aber auch gute Vergleichsmöglichkeiten für die Besucher und Betrachter. Und an Besuchern mangelte es wahrhaft nicht. Nach Angaben der Organisatoren waren es um die 5000. Während die Bildhauer, Schnitzer und Steinmetzen überwiegend hart arbeiteten, schwitzten und Staub schluckten, amüsierte sich die feiertäglich eingestimmte Besucherschaar bei Gegrilltem und Getränken, Kaffee und Kuchen. Dafür war ebenso ausreichend gesorgt wie für ein Festzelt mit einer Foto- und Bilderausstellung, Spaß für Kinder und anderen Erlebnismöglichkeiten wie Ausritte für Kinder und Erwachsene, Stroh-Hüpfburg und am Sonnabend eine abendliche Tanzveranstaltung. Das alles wurde vom Künstlerverein „ARTzGEBIRG.e.v.“ veranstaltet. ( Fotos zum vergrößern anklicken) 

Storch

Das Gegenteil: der „Klapperstorch“ für eine Geburtsklinik von Robby Schubert. „Er bringt das neue Leben…“

Tod in mexiko

Nicht böse gemeint, aber Ergebnis einer Mexikoreise, wo der Tod eine eigentümliche Bedeutung hat… Rene Müller

Weinhold

Eine mächtige Astgabel in einen großen Drachen zu verwanden, erfordert viel Kraft von Falk Weinhold

Aussichtsturm

Der neue Aussichtsturm vom Scheibenberg. Exakt geformt von Heiko Wuttke aus Ehrenfriedersdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vieles wurde erreicht. Die Professionalität ist mehrheitlich zur Normative geworden. Weiterlesen