Archiv für den Monat: Oktober 2014

Übern Hammer

Frohnauer Hammer bekommt neue Hammerwelle

Im Hammer

„Zwei Hammerschmiede“
Kleines Aquarell, gezeichnet 1909 von Schrade, Annaberg

Es ist wieder einmal soweit – der alte Frohnauer Hammer bekommt eine neue Hammerwelle

Noch hält sie durch, die 1957/58 neu gefertigte Hammerwelle. Es war gesundes Eichenholz, das man damals verwendete. Doch dann wurde die Hirnholz-Kante marode, und der schon seit längerem bekannter Pilzbefall ist trotz mehrfacher Schutzmittel-Infusionen nicht mehr aufzuhalten. Bereits vor 3 Jahren wurde ein Meter Endstück vorm inneren Lagerstein entfernt und auf einem provisorischen Eichenblock fixiert. Kein Wunder bei der täglichen Belastung und den immerwährenden Nässe- sowie extremen Temperatureinflüssen.   Bilder zum Vergrößern anklicken !

Hammerwelle
, Der heutige Zustand der Welle – die Distanz zum eigentlichen Lagerstein (rechts) ist deutlich zu erkennen                                        
Hammerwelle

Hammerwelle um 1974

 

 

 

 

 

 

 

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Sägeschnitt

1. FOX – Bildhauersymposium in Johanngeorgenstadt

Eine neue Dimension Freiland-Weihnachtspyramide entsteht

Bereits im Januar 2014 wurde eine Reihe von ausgewählten Bildhauern angeschrieben und zur Teilnahme am FOX-Bildhauersymposium vom 3.-5. Oktber 14 aufgerufen. Viele meldeten sich, und am ersten Oktober reisten bereits Holzbildhauer in Johanngeorgenstadt an, um mit den Arbeiten zu beginnen. Gut ausgewählt war der Platz oberhalb des Pferdegöbels, welcher gerade auch repariert und renoviert wurde. Das Eichenholz in Form von mächtig dicken Stämmen von bis zu einem Meter Durchmesser war bereits seit einiger Zeit angeliefert und auf dem Betriebsgelände der ATJ Fahrzeugtechnik-GmbH gelagert. Dort wählten die meisten Bildhauer im Voraus „ihr“ Stück.  Bilder zum Vergrößern anklicken !

Werbuzng

Wirksame Werbung, auch in Form von Plakaten, war im Erzgebirgskreis gut verteilt

Zuschnitt

Die mächtigen Eichenstämme wurden meist von Johannes Düring für die Bildhauer auf Maß zugeschnitten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Pyramide ist schon weithin sichtbar

Konnte man Ende September noch auf dem Gelände oberhalb des größten Schwibbogens der Welt, auch ein Werk des Initiators Siegfried Ott, die Arbeiten am Fundament der Riesen-Weihnachtspyramide verfolgen, so glänzten zum Oktoberbeginn die 4 mächtigen Edelstahlsäulen und deren Verstrebungen im Sonnenlicht. Wenn man dann sah, wie klein die Bauarbeiter auf der Konstruktion wirkten, bekam man eine Ahnung, wie groß die Holzskulpturen sein müssen, um noch auf die zukünftigen Betrachter sichtbar zu wirken. Weiterlesen