Archiv für den Monat: April 2016

Schnitzer

Jugendkulturtage des Erzgebirgsvereins 2016 – Schnitzwettbewerb

Die Preisträger zum diesjährigen Jugend-Wettbewerb „Mein Hobby“

Die Preisträger zum Schnitzwettbewerb wurden durch die Jury am 19. April in Schneeberg ermittelt und zur Vernissage im „Museum für Bergmännische Volkskunst“ am 23. 4. ausgezeichnet. Es gab 3 Alterskategorien mit 1.-3. Preis, 2 Preise für Gemeinschaftsarbeit und 3 Sonderpreise. Die Beteiligung fiel etwas geringer aus als im Vorjahr, aber es gab durchaus einige gute Ideen und auch Überraschungen. Frau Krippner, die Museumsleiterin, hatte alles gut vorbereitet und eine Fachleute einigten sich auf die Preisträger. Dabei wurden folgende Arbeiten mit Sachpreisen honoriert:      ( Bilder anklicken) Weiterlesen

Der Hammer

Frohnauer Hammer wird noch attraktiver

Architekten-Wettbewerb mit vielen Beteiligten – es geht um zeitgemäße Gestaltung des Umfeldes

Jetzt geht es vorwärts. Die Ideen zur Erhöhung der Attraktivität des Technischen Museums „Frohnauer Hammer“ gibt es schon seit etlichen Jahren. Das alte Hammergebäude und das Herrenhaus haben im vergangenen Jahrzehnt viel Aufwand und Kosten zur Pflege und zum Erhalt des wichtigen Baudenkmals erfahren. Restauration des Herrenhauses, Erneuerung des Schindeldaches und 2014 die spektakuläre Erneuerung der Hammerwelle und deren Austausch gehören dazu. Nun geht es vorwiegend um die Gestaltung des Umfeldes und die Erhöhung der Attraktivität des Besucher-Services sowie des Führungsrundganges. Stadt- und Hammermitarbeiter, die Mitglieder des Hammerbundes sowie sachkundige Bürger und Kulturschaffende wurden dazu befragt und gaben ihre Statements ab. Die Finanzierung des Vorhabens lief an, und ein Architektenwettbewerb konnte ausgeschrieben werden. Daran beteiligten sich 81 Architekturbüros. Dies zeugt von einem enormen Interesse an unserem Museumskomplex. Die Auswertung durch eine Fachjury erfolgte am 14. und 15. April 2016 in der Festhalle in Annaberg-Buchholz. 

Das Herrenhaus

Eingang zum „Herrenhaus“

Zwei Tage intensive Arbeit und Diskussionen gab es für die Jury. Diese bestand aus Fachleuten von verschiedenen Universitäten und Instituten, aber auch Oberbürgermeister Rolf Schmidt und Denkmalpflegerin Dagmar König von der Stadt Annaberg-Buchholz. Weiterhin waren sachkundige  Museumsfachleute und Bürger beratend, aber ohne Stimmrecht dazu eingeladen. Es wurde intensiv disikutiert, man machte es sich nicht leicht. Einer der beteiligten bemerkte leicht ironisch, es sei „teilweise wie bei einer Papstwahl“ zugegangen. Und tatsächlich, die aus wettbewerblichen Gründen anonyme und geheime Abstimmung war eine Art „Enklave“. Doch am Freitagabend gegen 18 Uhr war es vollbracht und die Ergebnisse standen fest. Weiterlesen