Archiv für den Monat: Oktober 2016

Teilnehmer

„Fest der Axt“ 2016 in Tomsk – ein echter Höhepunkt

Treffen mit Kollegen und Freunden, viel Arbeit und viele tolle Erlenbisse

Zum zweiten male erhielten wir die Einladung zum „Fest der Axt“ nach Sibirien.

Der „Prasdnik Topora“, das den Holzhandwerkern und Künstlern gewidmete Fest im großen Park „Okolicia“ ist ein wichtiges Ereignis für den Zentralsibirischen Oblast Tomsk und weit darüber hinaus. Wir waren wieder dabei und durften für Deutschland am Wettbewerb teilnehmen, wie schon im Vorjahr unter dem Namen „Glück-auf-Team“. Über 60 Holzgestalter und Holzbildhauer nahmen am Skulpturen-Wettbewerb teil, weiter ca. 60 Tischler und Zimmerleute mit dem Bau von Blockhütten, Bänke, Lauben und weitern Holzprodukten. Damit war das 9.Axtfestival auch das bisher Grösste. Auswertungen aus den Erfahrungen des Vorjahres, an denen wir im Oktoberr 2015 zum Internationalen Tourismuskongress an der Tomsker Staatlichen Universität extern auch unsere Bewertung mit einbringen durften, zeigten sich bereits in neuen sinnvolle Verbesserungen, zum Beispiel beim Arbeitsschutz und dem Veranstaltungs-Management.                                     Fotos zum Vergrößern anklicken !

Werkzeuge

Es bedarf einer guten Auswahl der Werkzeuge und Hilfsmittel

Namensschild

Unser Namensschild mit der Registriernummer am Arbeitsplatz

 

 

 

 

 

 

 

Wenn dann die schriftliche Einladung durch die Kultur-Administration in Tomsk vorliegt und die Visa beschafft sind, kommen auch die Flugtickets uns alles läuft wie gewünscht. Im Vorfeld wird ein Entwurf gemacht. Diesjähriges Thema: „Das Russische Kino“. Der Grund: 2016 ist das „Jahr des Russischen Kinos“. Wir entschieden uns für die Zeichentrickfilm-Figuren „Hase und Wolf“, die auch vielen in Deutschland bekannt sind.           Die Werkzeugauswahl muss sehr überlegt getroffen werden, denn jeder hat nur 23 kg Gepäcklimit. Da lässt man schicke Abendgarderobe besser zuhause und zieht nur Praktisches an. Jeder nimmt eine Carversäge mit in den Koffer, einer den Werkzeugwickel mit 20 Bildhauereisen, der andere dafür eine Flex mehr.

Diesmal flogen wir ab Berlin. Ein Nachtflug mit Zwischenlandung in Moskau, wo wir überrascht und mit großem „Hallo“ Kollegen vom Vorjahres-Symposium trafen und dann rund 5 Stunden nach Tomsk, Ankunft früh 7 Uhr, wo uns schon am Airport gute Bekannte abholten. Eine große Überraschung: Im Vorjahr hatten wir Nikloaj Lokinow kennengelernt. Er ist freier Mitarbeiter der Kulturverwaltung, lebte 7 Jahre in Thüringen. Er spricht perfekt deutsch und nachdem wir wieder unser gemeinsames Lied „Sing, mei Sachse, sing“, das er vollständig bringt, zur Begrüßung geträllert hatten, ging es mit Dienstwagen und Chauffeur in unser Quartier. Das sind 37 km Fahrt, und wir sahen im Norden Dunst und Rauch- in diesem trockenen Sommer brannte die Taiga schon seit Wochen.

Taiga

Dorf am Rand der Taiga

Wohnhaus

Unser Wohnhaus in der Ferienanlage

 

 

 

 

 

 

 

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